Schlechter Schlaf führt zu Demenz?

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Guter Schlaf ist für den Körper von großer Bedeutung. Das ist nicht nur für die Muskeln von großer Bedeutung, sondern eben auch für das Gehirn. US-Wissenschaftler haben im Jahr 2014 auch erstmals Veränderungen im Gehirn festgestellt, wenn zu wenig geschlafen wird.

Probanden im MRT

Für eine Studie haben sich die Probanden einer Untersuchung im Scanner unterziehen müssen. Je nach Schlafgewohnheit wurden die Probanden in gewisse Gruppen unterteilt. Die Wissenschaftler wollten feststellen, ob wenig oder schlechter Schlaf tatsächlich zu einer Abnahme der Gehirnleistung führen kann.

Letztendlich haben sich 640 Teilnehmer im Alter von 37 bis 52 gefunden. In einem Fragebogen wurde abgeklärt, wie viele Stunden sie pro Tag schlafen und ob sie häufig in der Nacht aufwachen. Etwa 50 Prozent der Teilnehmer haben angegeben, dass sie weniger als sieben Stunden am Tag schliefen — damit sind sie in der Gruppe der Kurzschläfer. Fünf Prozent haben angegeben, dass sie länger als acht Stunden schlafen und somit gehören sie zu den Langschläfern.

Für diese aufwendige Forschung wurden die Probanden über fünf Jahre hinweg in einem MRT untersucht.

Erhöhte Hyperintensitäten

Die Forscher haben zum Vorschein gebracht, dass bei beiden Gruppen eine verstärkte Hyperintensitäten in der weißen Substanz des Hirns (auch bekannt unter: Weiße Flecken im Gehirn) zu finden ist. Diese Hyperintensitäten zeigen sich im MRT als weiße Flecken, da in diesen Bereichen die Aktivitäten der Neuronen stärker ist.

Das zeigt krankhafte Veränderungen, die im Alter auftreten oder durch eurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz. Die weißen Ablagerungen sind aber nicht überall ersichtlich, sondern nur in den Arealen, die zur Erkennung von Reizen zuständig sind.

Guter Schlaf ist selten

Wir Menschen verbringen in unserem Leben etwa ein Drittel mit Schlafen. Uns fällt aber erst bei Ein- oder Durchschlafproblemen auf, wie wichtig der Schlaf für uns eigentlich ist. In Deutschland leiden dem Schlafmedizinischem Zentrum München durchschnittlich 15 Prozent allerErwachsenen unter Schlafstörungen, die aber nur selten auch behandelt werden. Das hat zur Folge, dass jene Menschen unter physischen und psychischen Problemen leiden werden.

Die richtigen Lebensmittel bei psychischen Krankheiten!

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Einige Informationen zu aktuellen Studien!

Aktuelle Forschungen erklären, dass die richtige Ernährung nicht nur bei Herzinfarkt oder gegen Übergewicht helfen kann, sondern auch psychische Krankheiten gemildert bzw. sogar vermieden werden können.

Eine Studie von 2011 erläutert, dass es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Ernährung gibt.

Wissenschaftler behaupteten, dass Omega 3-Fettsäuren bei Schizophrenie helfen könnten und gewisse Kombinationen von Nährstoffen sorgen für weniger Angstzustände bei Erdbebenopfer.

Obwohl diese Informationen bereits lange umherschwirrten, haben sich die Ärzte immer dagegen gewehrt.

Doch dieser Zustand hat sich in den letzten Jahren geändert und auch die Schulmedizin gibt zu, dass sich die Ernährung auf den Körper und die Psyche auswirken kann.

Was bedeutet Gesundheit?

Gesundheit ist die Einheit von einem guten Zusammenspiel zwischen Geist, Seele und Körper und das soziale, psychische und körperliche Wohlbefinden eines Menschen.

Nur wer sich selbst und dem Körper etwas Gutes tut, fühlt sich auch wohl. Das heißt, je schlechter ein Mensch isst, desto unwohler fühlt er sich auch.

Damit alles im Einklang zwischen Körper, Geist und Seele ist, muss der Mensch die richtigen Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Gute Lebensmittel bei psychischen Beschwerden!

Wenn sich ein Mensch nicht gut fühlt oder unter einer depressiven Stimmung leidet, kann er eine Tasse Kakao trinken oder ein Stück Schokolade essen. Die darin enthaltenen Stoffe wirken stimmungsaufhellend und lassen den Menschen besser fühlen.

Grundsätzlich sollten Betroffene auf folgende Lebensmittel achten:

  • Folathaltige Lebensmittel (Brokkoli, grüne Bohnen, Eigelb, Orangen, Vollkornprodukte, Weizenkeime usw.)
  • Omega 3-Fettsäuren (Walnüsse, Hanf-, Lein- und Chiasamen)
  • Ungesättigte Fettsäuren
  • Obst
  • Gemüse
  • Vitamin D3 (eventuell als Supplement einnehmen)

Grundsätzlich gilt: Je einfacher und unverarbeiteter die Ernährung ist, desto besser geht es Ihrem Körper und Ihrer Psyche. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen zu schwere Mahlzeiten nicht guttun, dann wird eine kohlenhydratarme Ernährung empfohlen.

Eine Liste mit Lebensmittel, die Glückshormone ausschütten können

Spargel

In dieser Gemüsesorte sind viele B-Vitamine enthalten, die für eine besonders gute Gehirngesundheit sorgen. Daneben sind noch Vitamin A, C, K sowie Kalium, Protein und Folsäure enthalten. Dank der besonderen Nährstoffe kann so die Stimmung der Erkrankten gehoben werden und sie fühlen sich besser.

Aprikose

Egal, ob Sie die frische oder getrocknete Version einnehmen – Aprikosen sind perfekt, um die Laune zu steigern. Die darin enthaltene Aminosäure Tryptophan wird in Serotonin umgewandelt, was wiederum für eine bessere Stimmung sorgt. Daneben bewirkt dieser Nährstoff auch einen besseren Schlaf und kann gegen Gereiztheit und Konzentrationsschwäche helfen.

Warum schlafen wir überhaupt? Hier erfahren Sie die Gründe.

Avocado

Diese Frucht schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern ist auch dank der darin enthaltenen Stoffe ein echter Booster bei schlechter Laune. Die guten Fette, die Folsäure und das Vitamin B6 wirken auf den Organismus belebend.

Safran

Das teure Gewürz zaubert nicht nur leckere Speisen, sondern ist auch als leichtes Antidepressivum bekannt. Wenn Sie ca. 30 mg pro Tag zu sich nehmen, dann bemerken Sie bereits nach wenigen Wochen deutliche Veränderungen.

Bananen

Die Frucht enthält sehr viele Kohlenhydrate und sättigt gut. Auch hier ist Vitamin B6 enthalten, das gegen Erschöpfung und bei Menstruationsbeschwerden entgegenwirken kann. Also vor allem für Frauen ideal.

Lavendelund Melissentee

Neben dem Tee aus dem Johanniskraut wirken auch Lavendel- und Melissentee perfekt gegen die Niedergeschlagenheit einer Depression.

Süßholzwurzel

Diese Wurzel kann nicht nur bei Entzündungen des Körpers eingesetzt werden, sondern auch bei Depressionen.

Am besten sollten Sie zwei bis drei Tassen Süßholzwurzel-Tee am Tag trinken.

Paranüsse

Das darin enthaltene Selen ist sehr wichtig für den Körper und die Psyche. Es wirkt gegen Niedergeschlagenheit und Depressionen.

Fazit!

Die richtige Ernährung ist essenziell für einen gesunden Körper und eine gut funktionierende Psyche.

Achten Sie deshalb unbedingt darauf, so unverarbeitet wie möglich zu essen, viel Obst und Gemüse im Speiseplan zu integrieren und auf Alkohol und Nikotin zu verzichten.

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